Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die danach fragt, wie sich Integrations- und Migrationsprozesse in Deutschland und Europa bisher vollzogen haben und künftig entwickeln werden. Das BIM konzentriert sich dabei auf theoriegeleitete empirische Forschung, die sie immer wieder an die Grundlagenforschung zurückbindet.

Zugleich wird ein systematischer Forschungstransfer in den öffentlichen Raum angestrebt, der von der kritischen Begleitung politischer Debatten über öffentlichkeitsorientierte Veranstaltungen bis hin zu medialen Interventionen reicht. Insofern versteht sich das BIM als aktiver Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen.

Immer wieder führt das BIM Untersuchungen zum Thema Diskriminierung durch. So hat es etwa für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ erhoben und diese auch ausgewertet. Im Rahmen des Projekts „Die Wahlprüfsteine“ beraten Steffen Beigang und Dorina Kalkum die Projektteilnehmenden aus wissenschaftlicher Perspektive.

Das BIM wird gefördert und unterstützt durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung (Förderpartner), den Deutschen Fußballbund (Förderpartner), die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Unterstützungspartnerin) sowie die Bundesagentur für Arbeit (Unterstützungspartner).

Weitere Informationen zum Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung finden Sie unter: www.bim.hu-berlin.de